Foto und Bildquelle: Stadt Kassel, Umwelt- und GartenamtDer Baum ist ein Ursymbol, ein vielfältiges, ambivalentes und in sich widersprüchliches Symbol.
Der Baum ist Lebensbaum wie Todesbaum, Dorflinde und Galgen, Geburts- wie Grabesbaum.
Der Platz unter dem Baum ist Versammlungsplatz und Kommunikationsort, sowohl Gerichts- und Hinrichtungsort, wie auch Ort jeder Lustbarkeit, Gefahrenort und Zufluchtsstätte.
Durch die Waldschäden und entsprechende Umweltschutzbewegungen hat sich hierzulande ein verstärktes "Baumbewusstsein" entwickelt.
Foto und Bildquelle: Stadt Kassel, InternetredaktionDie Beschlüsse der Kasseler Stadtverordnetenversammlung zum Thema "Bäume" finden Sie unter nachfolgendem Link:
Zu den Beschlüssen
Ansprechpartner für Kassel
Ansprechpartner, Hinweise und Beratung insbesondere für die Fällung und den Rückschnitt von Bäumen (Baumschutzsatzung) sowie bei Bäumen im Privatbesitz bekommen Sie beim Umwelt- und Gartenamt, Abteilung Umweltschutz / Untere Naturschutzbehörde.
Weitere Auskünfte erhalten Sie durch Anklicken von nachstehenden Links:
Ansprechpartner, Hinweise, Beratung und Übersichtskarten zu den städtischen Bäumen sowie Waldflächen erhalten Sie beim Umwelt- und Gartenamt, Abteilung Grünflächenunterhaltung / Baumunterhaltung.
Weitere Informationen erhalten Sie durch Anklicken von nachstehenden Links:
Bäume mit Beuys-Steinen; Foto: ICG. Vaupel; Bildquelle: Stadt Kassel, Umwelt- und Gartenamt Unter dem Motto "7000 Eichen – Stadt-verwaldung statt Stadt-verwaltung”, ließ der Künstlers Joseph Beuys 1982 auf der documenta 7 vor dem Fridericianum in Kassel 7000 Basaltblöcke auftürmen.
Jeder, der 500 DM spendete, durfte einen Basaltblock entfernen und dafür an anderer Stelle ein Eichenbäumchen einpflanzen, dem der jeweilige Steinblock zugesellt wurde.
Besonders zu Anfang stieß dieses Vorhaben vielfach auf Unverständnis, Unmut oder gar Widerstand.
Mit jedem gepflanzten Baum nahm jedoch die Akzeptanz zu, und inzwischen gehören die Kombinationen aus Baum und Stein ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Die Wirkung des Werkes auf die Öffentlichkeit ist nach wie vor hoch.
1999 schließlich nahm die Stadt Kassel das Geschenk des Künstlers Joseph Beuys voller Stolz und Dankbarkeit an, auch in dem Bewusstsein, dass daraus Verpflichtungen entstehen.
Im Jahr 2002 wurde die "Stiftung 7000 Eichen" gegründet, die sich das Ziel gesetzt hat, das Kunstwerk "7000 Eichen" stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und es als Großskulptur zu erhalten und zu pflegen.
Im elektronischen Baumkataster können sämtliche Standorte des Kunstwerks "7000 Eichen" online betrachtet werden.
In 2005 beschloss der Magistrat der Stadt Kassel den rechtlichen und dauerhaften Schutz des Gesamtskunstwerkes "7000 Eichen" als Kultur- und Gartendenkmal.
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